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Kleines Portrait von unserer Yakfamilie

 

yak

Das ist Jonny unser prächtige Yakbulle.Er kommt jetzt die fünfte Saison hier auf die Alp beim Tschingelhorn.Er ist sehr genügsam und zufrieden,ein lieber "Kerl",obwohl er mit seinem stattlichen aussehen ziemlich furchteinflösend aussieht.Er ist 6 Jahre alt und natürlich top-fit.

 

 

Das ist Shyla mit ihrem ersten Kälbchen Ling-Ling.Sie ist auch 6 Jahre alt und dem Jonny seine Lieblingskuh.Auch sie kann die fünfte Sommersaison auf der Alp geniessen.Sie brachte hier oben schon 3 Kälbchen zur Welt,die natürlich kaum geboren,schon tüchtig berggängig sind.

 

Das ist Denga und die "zweite Frau" von Jonny.Hier ist sie mit ihrem zweiten Kälbchen unterwegs,es ist erst 6 Std. alt.Denga ist 5 Jahre alt und auch den fünften Sommer beim Tschingelhorn.Sie hat 2 Kälber hier oben geboren.Im Winter ist die ganze Yakfamilie in Herisau zu Hause

 

 

Warum Halten wir Yak's

Sie sind eine Bereicherung für unsere Alp , welche sich in diesem Gebiet rundum wohl fühlen.

Yaks sind im steilen Gebirge Zuhause und sie kommen auch mit dem kargen Futter der Bergwelt bestens zurecht..

Sie tragen viel zur natürlichen Regulierung der Alpenflora bei.

Yaks werden zu den extensiven Robustrinder gezählt und ausschliesslich in Mutterkuhherden gehalten.

In der Schweiz und Europa existiert nur der domestizierte Yak, auch Hausyak genannt. Der Wildyak (poephagus mutus) ist deutlich größer und kompakter als der domestizierte Yak (poephagus grunniens). Ursprünglich stammt der Yak aus dem Gebiet des Himalaya wo es heute weniger als 10'000 Stk. des Wildyaks (n. IUCN 2004) gibt. Weltweit gibt es, einschließlich Kreuzungstiere, ungefähr 14 Millionen Hausyaks. Davon werden ca. 13 Millionen in China gehalten. Außerhalb Zentralsasiens ist die Zahl der Yaks auf wenige tausend begrenzt. In Nordamerika sind es ungefähr 2000, in Europa wenige hundert.

Obwohl Yaks zur Gattung Poephagus gezählt werden, sind sie mit unseren Hausrinder der Gattung Bos kreuzbar. Die weiblichen Nachkommen dieser Kreuzung sind fruchtbar, die männlichen jedoch stets steril.

Der Yak ist in großen Teilen seines ursprünglichen Verbreitungsgebietes das wirtschaftlich wichtigste landwirtschaftliche Nutztier. Höhen bis 6000 m.ü.M. und Temperaturen bis minus 30° Grad stellen für den langlebigen Yak kein Problem dar. Yaks werden auch als 7-Nutzungstier bezeichnet. Die Kühe werden gemolken, das Fleisch wird verzehrt, Haut und Hörner werden zu Geräten verarbeitet und aus den Haaren werden Stricke, Matten und Filz hergestellt. Yaks werden außerdem als Zug-, Last- und Reittiere genutzt. Der Dung dient in den Gebieten oberhalb der Baumgrenze als Brennstoff.

Die Milch ist sehr fettreich (6 – 7 %), Eiweiß- und Laktosegehalt sind hoch (jeweils ca. 5,5 %). Die Laktationsperiode beträgt 6 – 8 Monate. Der Schlachtkörper macht ca. 50 – 55 % des Lebendgewichts aus. Das Fleisch ist sehr fett- und cholesterinarm, jedoch reich an Proteinen. Die Behaarung von Yaks besteht aus zwei Haartypen: Wollhaar und Grannenhaar. Das Wollhaar wird im Frühling abgestoßen. Im Gebirge und steilen Gelände haben Yaks eine bemerkenswerte Trittsicherheit. Mit einer Last von 60 – 80 kg können sie täglich 20 – 30 km zurücklegen. Als Trag- und Zugtiere nimmt man vor allem Ochsen und Kreuzungstiere mit Hausrindern. In Tibet werden Yaks in Karawanen zum Salztransport über hunderte von Kilometern eingesetzt. In der Schweiz, Amerika und Alaska werden Yaks als Trekkingtiere ausgebildet. In der Schweiz stehen die Zucht und die Fleischgewinnung im Vordergrund.

In Bezug auf die Fütterung sind Yaks sehr anspruchslos. Die Haltung entspricht derjenigen anderer Robustrinderrassen in Freilandhaltung. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt 25 Jahre. Im Unterschied zu anderen Rinderrassen „muht“ der Yak nicht sondern „ grunzt“- warum er auch "Grunzochse" benannt wird.

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